Ratgeber · PEKiP Hamburg

Was ist PEKiP? Das Prager Eltern-Kind-Programm erklärt

Du hast den Begriff PEKiP schon gehört, weißt aber nicht genau, was dahintersteckt? Hier erfährst du, wie das Prager Eltern-Kind-Programm funktioniert, für wen es geeignet ist und was dich und dein Baby in einem Kurs erwartet.

Was steckt hinter dem Begriff PEKiP?

PEKiP steht für Prager Eltern-Kind-Programm. Das Konzept wurde in den 1970er Jahren in Prag von einem internationalen Team aus Entwicklungspsychologen und Pädagogen entwickelt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Babys im ersten Lebensjahr – durch freies Spiel, gezielte Bewegungsanregungen und die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung. PEKiP ist kein Förderprogramm im klassischen Sinne, sondern ein offenes Begleitangebot, das Eltern und Babys in dieser intensiven Lebensphase unterstützt.

Heute ist PEKiP eines der am weitesten verbreiteten und am besten erforschten Konzepte für die Gruppenarbeit mit Babys und ihren Eltern in Deutschland.

Was fördert PEKiP – und wie?

PEKiP wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

Motorik & Bewegung

Babys spielen unbekleidet auf weichen Matten. Das fördert Körperwahrnehmung, Gleichgewicht und die Freude an Bewegung – ohne Windel und enge Kleidung.

Wahrnehmung & Sinne

Unterschiedliche Materialien, Klänge und Berührungen regen alle Sinne an. Jede Einheit enthält neue Impulse, die zum Entwicklungsstand der Gruppe passen.

Soziale Entwicklung

Babys begegnen Gleichaltrigen. Erste Blicke, Berührungen und Lautäußerungen sind echte soziale Erfahrungen – auch wenn das Baby noch sehr klein ist.

Eltern-Kind-Bindung

75 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit für dein Kind. Kein Haushalt, kein Telefon – nur ihr beide. Das stärkt Vertrauen und Verbundenheit.

Elternbegleitung

Fragen, Unsicherheiten, Schlafprobleme, Entwicklungssorgen – im PEKiP-Kurs ist Raum dafür. Die Kursleitung begleitet, die anderen Eltern verstehen.

Soziale Vernetzung

Neue Kontakte in der Elternrolle. Viele PEKiP-Gruppen bleiben über den Kurs hinaus eng verbunden – als echte Freundschaften.

Für wen ist PEKiP geeignet?

PEKiP richtet sich an Babys ab der 6. Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Die Gruppen werden nach dem errechneten Geburtstermin (ET-Monat) eingeteilt, sodass alle Babys in einer Gruppe ungefähr gleich alt sind. Das macht die gemeinsamen Erfahrungen besonders wertvoll.

PEKiP ist für alle Familien geeignet – egal ob Erstgeborenes oder Geschwisterkind, ob Eltern mit viel oder wenig Erfahrung. Das Programm ist ausdrücklich kein Wettbewerb: Jedes Baby entwickelt sich in seinem eigenen Tempo, und genau das wird im PEKiP-Kurs respektiert und unterstützt.

Besonders wertvoll ist PEKiP für Eltern, die in einem neuen Stadtteil wohnen und noch keine Kontakte vor Ort haben – wie es in HafenCity für viele junge Familien der Fall ist.

PEKiP in Hamburg – bei Julia Oestreich, HafenCity

Julia Oestreich bietet PEKiP-Kurse in Hamburg HafenCity an – im Planke39, Baakenallee 39, 20457 Hamburg. Als staatlich geprüfte Gymnasiklehrerin und Personal Trainerin bringt sie pädagogische Expertise und Bewegungswissen in jeden Kurs ein.

Ihre Gruppen umfassen maximal 8 Familien – bewusst klein, damit jedes Baby und jede Mutter wirklich wahrgenommen wird. Mehr über den konkreten Kursablauf erfährst du im Artikel PEKiP HafenCity – So läuft ein Kurs bei Julia ab.

Häufige Fragen zu PEKiP

Ab welchem Alter kann mein Baby an PEKiP teilnehmen?

PEKiP-Kurse beginnen ab der 6. Lebenswoche und begleiten Babys durch das gesamte erste Lebensjahr. Das Programm ist in Entwicklungsphasen gegliedert, sodass die Spielanregungen immer zum aktuellen Stand deines Kindes passen.

Was passiert in einem PEKiP-Kurs konkret?

Die Babys spielen unbekleidet auf weichen Matten in warmem Raum. Eine zertifizierte Kursleitung leitet Spielanregungen an, die Motorik, Wahrnehmung und soziale Entwicklung fördern. Parallel dazu tauschen sich die Eltern untereinander und mit der Kursleitung aus.

Warum spielen die Babys bei PEKiP ohne Kleidung?

Das Spielen ohne Kleidung ist zentrales Element des PEKiP-Konzepts. Es ermöglicht dem Baby, seinen Körper vollständig wahrzunehmen – Temperatur, Oberflächen, den eigenen Körper. Der Raum wird dafür auf angenehme Wärme temperiert.

Wie unterscheidet sich PEKiP von einer normalen Krabbelgruppe?

PEKiP ist ein wissenschaftlich fundiertes, strukturiertes Kursprogramm mit ausgebildeter Kursleitung. Eine Krabbelgruppe ist meist informell und ohne pädagogisches Konzept. PEKiP bietet zusätzlich aktive Elternbegleitung und entwicklungspsychologisches Hintergrundwissen.

Wo kann ich in Hamburg einen PEKiP-Kurs buchen?

Julia Oestreich bietet PEKiP-Kurse in Hamburg HafenCity an – im Planke39, Baakenallee 39. Die Kurse starten ab der 6. Lebenswoche, umfassen maximal 8 Familien und dauern 75 Minuten. Plätze können direkt über die Kursseite oder per WhatsApp angefragt werden.

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